Zeitarbeit Tätigkeiten
Zeitarbeit muss keine Fliessband-Arbeit sein. IT-Fachkräfte, Metall-Facharbeiter, Verwaltungsangestellte und viele andere Angestellte finden sich unter den Zeitarbeitern. Schon oft hörte man, dass jemand das Angebot einer “Übernahme” erhalten hat. In diesem Fall hat sich die Zeitarbeit wahrlich ausgezahlt.
Die Zeitarbeitsfirma hingegen fungiert hier zudem als Vermittler und möchte im Falle einer “Übernahme” eine Vermittlungsgebühr von der Kundenfirma haben. Oft jedoch einigen sich Kundenfirma und Arbeitnehmer darauf, dass der Arbeitnehmer bei der Kundenfirma “einfach so” kündigt und dann bei der Firma anfängt.
Aus Sicht der Zeitarbeitsfirma ist dies fatal. Die Kundenfirma, also der “Kunde” der Zeitarbeitsfirma hat einen eigenen Angestellten mehr, somit werden weniger Zeitarbeiter benötigt. Zudem fällt die Vermittlungsgebühr bzw. Provision für die Zeitarbeitsfirma weg.
Zwischen allen 3 Parteien kann dies zu einem gespannten Verhältnis führen. Was ist, wenn der Arbeitnehmer bei der neuen Firma unzufrieden ist und zurück in die Zeitarbeit will? Auch die Zeitarbeitsfirma können zwei und zwei zusammenzählen.
Was ist, wenn die Kundenfirma sich, nachdem der Arbeitnehmer bei der Zeitarbeitsfirma gekündigt hat, nun doch gegen ihn entscheidet? Der Arbeitnehmer steht ohne Job da und die Zeitarbeitsfirma will ihn nun auch nicht mehr. Der Schritt in die neue Firma sollte gut durchdacht und mit so wenig Risiken wie möglich eingegangen werden.
Nach einer gelungenen Übernahme hat der Arbeitnehmer mehr Sicherheit für seinen Arbeitsplatz und zu 95% aller Fälle auch ein besseres Gehalt. Zudem kommt, dass er nicht Gefahr läuft, dass sein Arbeitsplatz ab nächster Wochen 80 Kilometer entfernt sein wird.